beljean blog
 
Back to the roots.
Hallo Freunde. Reisen heisst, sich zu bewegen. Noch viel mehr bedeutet es aber zu warten. Warten auf den Bus, warten bis man im Hotel einchecken kann, warten auf Freunde oder auf was auch immer. Hier in Japan, waeren die Verkehrsmittel ja puenktlich, und trotzdem warte ich die ganze Zeit ;) Ich habe fuers erste genug gesehen und freue mich auf den Rueckflug. Zurueck nach Buempliz, dort wo die Sonne immer scheint... das war wohl mein vorerst letzter Blogeintrag. Danke das sie mit uns geflogen sind. Wir wuenschen ihnen einen schoenen Aufenthalt in blablablah... 01-Jun-2010
Shogi
Schachspielen in Japan. Japanisches Schach nennt sich Shogi. 18-May-2010
Japan
Aus der Vergangenheit zur Gegenwart 18-May-2010
Angekommen in der Moderne
10`000.- YEN, hat die gr�sste Banknote in Japan Wert. Es entspricht �ber den Daumen 100.- CHF. Abgebildet auf dem Papierschein ist ein strammer Herr, Fukuzama Yukichi. Er spielte eine wichtige Rolle in der Aufkl�rungsphase Japans (Meiji-Restauration). Auch, war er der Gr�nder der, in Japan angesehenen, Keio Universit�t, wo mein alter Schulfreund, sich momentan in einem Auslandjahr befindet. Seit dem 11. Mai 2010 bin auch ich dort zu Gast. Nur, mein Gastgeber ist nicht die Universit�t, nein. Vielmehr ist mein Gastgeber der einzigartige, wahrhaftige Meister Ivo h�chst pers�nlich (siehe Foto), der sich gut vor einem Jahr hierher begab, um all die wirren Zeichen zu deuten, welche einem in Japan so �ber den Weg laufen...Chapeaux. In diesem Sinn, Merci Ivo. 15-May-2010
Stilles Konzert
Gestern ging ich alleine zur Rama VIII, die Bruecke in Bangkok, in die ich mich verliebt habe. Ich ging hin, um mich zu verabschieden. Ihre Schoenheit pressentierend, schlief sie wie eine ueberdimensionale Harve ueber dem Chao Praya. Sie anschauend, rauchte ich ein Zigarette. Ich weckte sie mit einer sanften Beruehrung auf, nahm sie in meine Arme und begann auf ihr die unglaublichsten Melodien zu spielen. Mozart, Bethoven, ich spielte sie alle - eine Symphonie nach der anderen. Meine Freunde aus der ganzen Welt versammelten sich, um diesem Spektakel beizustehen. Geruehrt von der Musik und den Farben am Himmel standen sie da, und hatten Traenen in den Augen. Es verging Stunde um Stunde, bevor ich die Harve niederlegte mich umdrehte und ohne einen Blick zurueck, den Ort des Geschehens verliess... 10-May-2010
Reisen in Myanmar
Die Strassen in Myanmar sind schlecht, die Busse alt und verrostet und es sind immer etwa 1/3 mehr Leute dabei, als ueblich im Bus Platz haben. Wenn dir in Myanmar jemand sagt, die Reisedauer ist ca. 12 Stunden, dann ist in dieser Zeit immer auch eine Panne mit einberechnet. Entweder muessen die Raeder ausgetauscht werden, du musst den Bus wechseln oder die Federung muss provisorisch mit einem Gummi geflickt werden. Gut ist immer irgendwo ein Automech, mit Hammer und Meissel... 04-May-2010
Geld in Myanmar
In Myanmar lief nicht immer alles nach Norm. Beispielweise, weiss ich gar nicht fuer was die Bank in Myanmar gut ist, den Geld wechseln, tut man im Hotel oder auf der Strasse. Zweiteres sollte man sich aber zweimal ueberlegen, deine 100 Dollarnote, kann sehr schnell zu einer 1 Dollarnote verwandelt werden ;) Geldautomaten gibt es keine. Es wurden nur frischgedruckte Dollars oder Euros angenommen. Kurs zu dem wir das Geld bekamen. 1.- Dollar zu 970.- Kyat. 04-May-2010
Manchester vs. Myanmar
Einmal bei einem gemuetlichen Essen, versuchte uns ein Burmese von den bevorstehenden Wahlen in Myanmar zu erzaehlen. Um das ganze zu veranschaulichen, erzaehlte er von einem Fussballspiel. Manchester gegen Myanmar. Die ganze Welt verfolge das Spiel und jeder wisse, Manchester wird haushoch gewinnen, ganz klar. Nach dem Startpfiff werde der Ball ein paar Minuten hin und her geschoben. Doch die Spieler von Manchester bringen nicht ihre uebliche Leistung, sie spielen schlecht. Die Zuschauer koennen es nur erahnen, das Team von Manchester wurde unter Druck gesetzt. Das Foto zeigt eine Szene aus einem Fussballspiel, welches am Ufer des Irrawady in Mandalay ausgetragen wurde. Ich bin wieder einmal in Thailands Hauptstadt. 01-May-2010
Bang-ra-tschan 2
Als Einstieg fuer meine dreiwoechige Myanmarreise ging ich mir in Bangkok den Kinofilm Bang-ra-tschan 2 anschauen. Der Film behandelt die Zerstoerung von Ayutthaya durch die Burmesen im Jahr 1767. Bang-ra-chan ist ein Dorf in der Naehe Ayutthyas, welches, damals gegen die burmesischen Truppen, erheblichen Widerstand leistete und so zu einer Legende wurde. In Myanmar ist der Internetzugang erschwert moeglich. So werde ich mich ca. ab dem 30. April 2010 wieder melden. Myanmar ist ein sehr armes Land. Hier ein Link von Swissaid, welche in Myanmar an mehreren Projekten beteiligt sind: http://www.swissaid.ch/wDeutsch/projekte/myanmar/myanmar.php 06-Apr-2010
Wenn die Whiskeyflasche dein Lehrer wird...
Neulich an einem Abend, es war schon dunkel in den Strassen Bangkoks, ging ich, aus einer Laune heraus, in den "Seven Eleven", um mir eine Flasche Whiskey zu kaufen. Ich habe mich spontan fuer Chivas Regal entschieden. Zurueck im Guesthouse, habe ich den Nachtwaechter auf ein Glaesschen eingeladen. Er machte grosse Augen und fragte mich, was ich bezahlt haette. "650.-- Baht," antwortete ich. Umgerechnet etwa 18.-- CHF. Er offenbarte mir, dass er 3 Naechte arbeiten muesse, um sich eine solche Flasche kaufen zu koennen. Da begann ich zu rechnen. Wenn ich drei Tage arbeite, verdiene ich ueber den Daumen 720.-- CHF. Wenn nun irgend ein Tourist aus dem "Geldlande" zu uns in die Schweiz kaeme und mal eben aus einer Laune heraus, fuer 720.-- CHF eine Flasche Whiskey kaufen wuerde, wie wuerde sich das wohl anfuehlen und wie wuerde ich ueber diesen Menschen denken? Vorallem dann, wenn es sich um einen 25 Jaehrigen Schnoessel handelt. Oekonomisch gesehen, ist es ein Fakt, dass die Menschen in Suedostasien "weniger Wert" sind, als die Europaeer. Kannst du mir erklaeren, warum ein Bauarbeiter in Thailand um Faktor 30 weniger als ich verdient, aber ungefaehr die gleiche Arbeit wie ich verrichtet? 29-Mar-2010
Was bedeuten die von Taksin angeheuerten Demonstranten aktuell fuer mich?
Hier in Bangkok sind seit gut einer Woche die Rothemden im Lande. Ich habe kuerzlich einen "Freien" Journalisten angetroffen, der sich hier eine Story erhofft. Man sieht hier vermehrt, Menschen in roten Hemden herumlaufen und Polizei und Militaer welche Strassensperren bewachen. Dies wiederum hat erheblichen Einfluss auf den Verkehr, hier in Bangkok. Mit Peter Aebischer habe ich am 8. April 2010 einen Flug auf Myanmar gebucht. Peter Aebischer ist ein Freund aus der BMS-Zeit. Mein Ziel war es, im Siam Paragon Einkaufszentrum einen Myanmar Lonley Planet zu kaufen, um mich etwas vorzubereiten. Normalerweise bin ich mit dem Bus vom Thewet Guesthouse in 20 Minuten im Siam Paragon. Heute, nach einer Stunde auf den Bus warten, stellte ich fest, dass dieser wegen den roten Demonstranten nicht faehrt. Also wich ich aufs Taxi aus. Der Taxifahrer versuchte mehrere Varianten, um die Strassensperren zu umgehen, erfolglos. In den wenig offenen Passagen, bildeten sich enorme Staus, so dass es mit dem Taxi nicht moeglich war zum Siam Paragon zu gelangen. Also lies ich mich zum Boots-Pier fahren und nahm das Schiff. Bei der Station Sathorn stieg ich dann auf den Skyline um und konnte so schlussendlich doch noch meinen Reisefuehrer kaufen. Dieses Unternehmen dauerte ca. 6 Stunden. Zu deiner Orientierung habe ich versucht einen Situationsplan zu erstellen. 21-Mar-2010
Kochen in Bangkoks Strassen
Als Reisender, fuehle ich mich teilweise nutzlos. Und wiedereinmal war es Tiwa, der mir die Moeglichkeit bot, in seinem Coffeshop Bratkartoffeln und Gemuese zu kochen. Nach dem Essen, bekam ich ein sehr gutes Feedback. Die Thais mochten das "Ahaan Switzerland", was uebersetzt soviel wie Schweizer Nahrung (Essen) bedeutet. 15-Mar-2010
Gemeinnuetzige Arbeit fuer Tempel in Bangkok
Tiwa, mein Freund, aus dem Sayud Coffeshop hatte mich angefragt, ob ich mithelfen wolle. Es ging darum, fuer ein Tempelfest Kaffee fuer die Gaeste bereitzustellen. Natuerlich habe ich zugesagt. Angefangen hatten wir mit einer Kaffeemaschine, zwei Saecken Bohnen, vier Flaschen Trinkwasser, ein paar Kartonbecher und einer Truhe voll mit Eis. Der Kunde kam, ich machte aus den Bohnen Pulver, und verarbeitete via Kaffeemaschine das Pulver zu Kaffee. Mein Freund und eine Helferin, gaben dann Eis und suesse Milch hinzu. Tiwa, so der Name meines Freundes, merkte schnell, dass wir mit nur einer Maschine zu langsam waren, um die Horden von Kaffeetrinkern zufriedenzustellen. Also war kurzum eine zweite Maschine zustelle. Als das Wasser und auch die Kaffeebohnen langsam zu Ende neigten, machte ich Tiwa darauf aufmerksam. Der wiederum verschwand kurz und kam mit Nachschub zurueck. Insgesamt waren wir vier Stunden damit beschaeftigt, Kaffee zu roesten, das Pulver zu verwerten, den Kaffee zu suessen und schlussendlich an den Gast zu reichen. Nach dem Sturm geniessen Bud, die Helferin und Tiwa eine Suppe, in unserem Kaffeeprovisorium. 10-Mar-2010
Disco Kosithill
Reggae und Ska Beats - sonst nichts zu melden. 08-Mar-2010
Petchabun Konflikt
Ich bin seit dem 9. Februar zurueck in Thailand. Zuerst besuchte ich einen Schichtgenossen (Reto) aus der Perlen Papier-Zeit, in einem kleinen Dorf mitten im Land des Laechelns. Reto oeffnete mir dann die Tueren zu Petchabun, wo ich mich zur Zeit befinde. Ich habe hier auch verschiedene Leute kennengelernt. Da sind einerseits Freunde mitdabei und andererseits auch Profiteure. So ist es gekommen, dass in mir wieder einmal ein Konflikt wuetet. Naemlich der zwischen Michel, dem verantwortungsbewussten Gutmenschen, der sich die guten Leute aussucht, konstruktiv handelt und Belchuck dem Lebemann, der sich in Gesellschaft mit Whiskey und Kojote Girls wohler fuehlt ;) Aber ich wurde gut erzogen, so dass ich am Schluss immer wieder, mit den den guten Leuten an einem Tisch ende und Bier trinke. 27-Feb-2010
Wenn ein gut gelaunter Moench auf einen reisenden Elektriker trifft...
Ziellos fuhr ich dem Mekong entlang Richtung Nong Khai. Nach gut einer halben Stunde, erreichte ich einen tollen Ort mit Sitzgelegenheit. Buchlesend in orangefarbener Robe, sass bereits ein junger Moench da und begruesste mich. Der Titel des Buches, fand ich spaeter heraus, war The Rules of Love von Richard Templer. Ich setzte mich zu ihm und so entstand eine dreistuendige Unterhaltung zwischen Sone dem Moenchen und mir, dem reisenden Elektriker. Wir sprachen vom Reisen, von Familie, von Ausbildung und Arbeit und vom Leben. Sone war 22 Jahre alt und gab Englischunterricht fuehr Novizen und andere Kinder aus der Umgebung. Seine Schueler kamen nach und nach zu uns an den Tisch und hoerten dem Gespraech zu. Sone erzaehlte mir, dass der Sonnenuntergang hier im Tempel besonders schoen waere, so entschied ich mich, abends noch einmal vorbeigehen. Als ich dort ankam, zeigte mir Sone sein Zimmer. Es war ein Raum, drei auf drei Meter mit zwei Betten und einem kleinen Tisch mit Buechern darauf und einem Compaq Notebook. Er teilte das Zimmer mit einem Novizen. Ich bekam einen Kaffee Lao offeriert und dazu schauten wir auf dem Laptop Musikvideos mit Sek Loso. Tiefst beruehrt von diesen Loso-Songs, schauten wir uns dann den Sonnenuntergang an. Anschliessend gab es dann einen sehr locker gestalteten Englischunterricht. Der eine Novize war sehr schuechtern und er erzaehlte mir, fuehr ihn sei es das erste Mal, dass er zu einem Auslaender spreche. Darauf antwortete ich ihm, in Thai: "Ich bin ein Auslaender, aber ich bin auch ein Mensch". Worauf Sone von sich dann behauptete, er sei ein Moench, kein Mensch. Ja, da konnten wir lachen... 08-Feb-2010
Die Kinder von Phonsavan
Phonsavan ist im Nordosten von Laos, 1000m u. Meer. Durchs Zentrum der Stadt, fuehrt eine breite, asphaltierte Strasse. Gau's Sandalen, welche bereits sehr gelitten haben, passen farblich gut zum Sand der ueberall in der Stadt verteilt liegt. Die Stadt erinnert ein wenig an den Wilden Westen. Gau hatte sich fuer drei Tage ein Motorrad gemietet und Ausfluege in die nahe Umgebung unternommen, waehrend ich mir hier im Zentrum, die Menschen und das Geschehen ansah. Hier in Phonsavan gibt es kaum alte Menschen. Wer sich ein bischen mit der Geschichte von Laos auskennt, der kann sich auch ausrechnen weshalb. Aber dafuer gibt es hier viele Kinder, die teilweise sehr engagiert sind. Sie helfen ihren Eltern im Restaurant, fuehren einen Internet-Shop oder verkaufen Touren. Heute kaufte ich bei einem 10 jaehrigen Maedchen einen Orangensaft. Die Mutter im Hintergrund, beobachtete das Verhalten ihrer Schuelerin genaustens. Doch ist nicht alles Gold was glaenzt. So gibt es doch Kinder, welche im Dreck erstarren. Sie kommen oft ins Restaurant und betteln um Nahrung. Sprechen tun sie nicht, aber die Koerpersprache ist eindeutig. So tragisch es sei, sagte mir ein Einheimischer, aber man solle am besten nichts geben. Es seien die Kinder von Opiumabhaengigen Eltern, die sich nicht kuemmern wuerden. Es faellt mir nicht einfach, bei diesen Kindern vorbeizugehen, und hart zu bleiben... 30-Jan-2010
Aus der Sicht eines Freundes
Die Schweinwerfer des VIP Buses beleuchteten die Strasse in der dunklen Nacht. Es war eine asphaltierte Strasse, jedoch nicht Schweizer Standart und auch war die Federung des Buses bei weitem nicht auf neustem Stand der Technik. Sehen konnte man dies am Busfahrer mit asiatischem Look und hellblauem Hemd, der sich auf und ab bewegte. Als ich nach hinten durch den Bus blickte, so sah ich an den Schriftzeichen die an den Stuhllehnen angebracht waren, dass es sich wahrscheinlich um einen Bus handelte der in China wohl schon lange ausgedient hatte. Die Menschen im Bus waren teils Laoten, Thais und teils aus dem Rest der Welt. Und irgendwo in der Mitte, auf der linken Seite des Buses, sass auch der Hauptcharakter unserer Geschichte, ein Schweizer namens Gau. (Ueber denn Namen koennen wir uns spaeter unterhalten). Im Moment jedenfalls versuchte Gau ein wenig Schlaf zu finden, was nicht einfach war, in dieser Kurvenreichen fahrt von Vientiane nach Luang Prabang. Er wusste damals noch nicht, dass er in ein paar Tagen hier sitzen und diese Geschichte schreiben wird, um seinen Hass zu verarbeiten. Also lassen wir ihn schlafen und gehen schon einmal auf Luang Prabang wo sein Schicksal auf ihn wartet. In Luang Prabang war es mitlerweile 4.30 Uhr morgens, und alles war Still, nur am Busbahnhof gab es ein wenig Licht. Kurz spaeter hoerte man ein Motoren, dass sich auf uns zubewegte, die ersten TukTuk's die mit uns Gau und die anderen Touristen in Empfang nehmen wuerden. Als die Leute aus dem Bus ausstiegen stuerzten sich die TukTuk-Fahrer auf die Touristen, um sie ins Zentrum von Luang Prabang zu fahren. Die TukTuk-Fahrer sind bekannt dafuer, dass sie ungebildet sind, in westlichem Sinne, jedoch gut im Uebertreiben, wenn es um Preise geht. Das erste Angebot, welches Gau gemacht wurde, waren 28'000 Kip, was er als alter Fuchs, natuerlich mit einem Laecheln im Gesicht, zurueckwies. Er fuhr dann spaeter fuer 10'000 Kip mit einem anderen TukTuk ins Zentrum. Muede von der Busreise, suchte er ein Gasthaus. luxurioes musste es nicht sein, dafuer kenne ich Gau zu gut, aber hatte er doch den Anspruch auf Sauberkeit und einem angenehmes Anwesen. Ploetzlich, ganz ueberraschend, sah er einen Trupp Moenche in orangfarbener Robe, der gerade dabei war Nahrung zu erbetteln. Und nicht weniger ueberrschend waren auch die Touris mit ihren Fotoapparaten, welche den Moenchen zahlenmaessig mindestens gleich kamen. Gau schuettelte nur den Kopf und ging seinen Weg ins Gasthaus. Doch lies ihm dieses Erlebnis keine Ruhe und Gau versuchte sich in so einen Moench hineinzufuehlen; was ihm auch nicht schwer viel, denn er hatte ja, wie die Moenche auch, schon lange keinen Sex mehr gehabt ;) Spass bei Seite. Morgens um 6.00 Uhr aufzustehen um eine halbe Stunde spaeter im Rampenlicht der Kameras zu stehen und um Essen zu betteln, wer wuenscht sich das nicht? Gau steigerte sich da hinein, bis er schiesslich voll mit Hass gegen den weltweiten Tourismus war, der seiner Ansicht nach, im Begriff war, aus seiner schoenen Welt ein Disneyland zu machen. Da er gegen den weltweiten Tourismus nichts machen konnte, bleibt ihm wie so oft nichts anderes, als es einfach zu akzeptieren. Also kam er schliesslich hier an meinen Tisch und begann zu schreiben um das Geschehene zu verarbeiten... (Foto: Nationalsymbole von Laos, in Vientiane) 25-Jan-2010
Erste Schritte in Laos
Ich bin gestern in Vientiane der Hauptstadt von Laos angekommen. Die ersten Unterschiede zu Thailand die mir auffielen, hier kurz aufgezaehlt. Die TukTuks (Transportmittel) sehen anders aus, jedoch sind die Fahrer genau so 'zuvorkommend' wie in Thailand. In Laos herrscht aber wieder Rechtsverkehr, denn es ist noch nicht lange her, da war Laos eine franzoesische Kolonie, das kommt daher. Die Sprache ist sehr aehnlich zum Thai, wobei die Menschen hier ein anderes Alphabet als in Thailand benuetzen. Dazu kommt, dass ich hier statt in Baht, in Kip bezahle. 1 CHF ist ca. 33 Baht ist ca. 8400.-- Kip. Ich bin jetzt wieder alleine unterwegs. Eren erwartet in Bangkok Trice, Snoze und Ozzi. Er wird dann voraussichtlich auf Malaysia, Singapore usw. weiterziehen. (Foto: Essen am Mekong in Vientiane) 19-Jan-2010
Ferien am Meer
Das Strandleben auf Ko Lanta (Ko heisst Insel) hatten wir nach drei Tagen gesehen. Es trieb uns weiter auf Railay Beach, eine Bucht die nur mit dem Schiff zu erreichen ist. Vom Festland wird Railay durch maechtige Felsenwaende abgetrennt. Railay ist ein Paradies, jawoll ja, aber auch der teuerste Ort in Thailand, an dem ich bisher gestrandet bin. Von Railay aus kann mit einem Longtailboot, Tapisland oder Chickenisland besucht werden. Wir trafen dort auf das klare tuerkisfarbene Andaman Meer mit weissem Sandstrand. Aus diesem Traum sind wir jedoch bereits wieder erwacht, ich schreibe von Krabi aus. Wir werden am 14. Januar, morgens mit dem Zug in Bangkok ankommen, von wo aus, dann Thomas zwei Tage spaeter von seinem Thailandurlaub nachhause fliegen wird. (Foto: Zu Besuch im Tempel in Krabi beim Tiger Cave.) 11-Jan-2010
Vom Reisen in der Gruppe
Eren, Thomas und ich haben uns zusammengesetzt und uns ueber die naechsten paar Tage unterhalten. Wohin, wie und wann? Mir faellt es nicht ganz einfach, wo ich vorher noch eine Idee hatte, mich entschied und handelte, so muss man zu dritt Ideen, diskutieren, begruenden, um sich dann zu entscheiden und zu handeln. Es braucht alles mehr Zeit und Nerven und doch bin ich ein befuerworter der Demokratie. Denn auch die Vorteile zeigen sich schon bald. Man kann einander helfen und sich austauschen. Jeder hat seine persoehnlichen Staerken und Ideen. Wir haben uns also zusammen fuer Krabi im Sueden Thailands entschieden. Wir nahmen den Zug auf Surathani, um von dort mit dem Bus auf Krabi zu fahren. In Thailand ist Reisen auesserst einfach, und noch schneller bezahlt man das doppelte, von dem was eigentlich faellig waere. Wir wussten das, also kauften wir das Zug-Ticket einen Tag vorher direkt bei der Station am Schalter. Dann wollte man uns auch noch fuer 350.-- Baht pro Person den Bus dazu verkaufen. Da sagten wir dann nein. Kaum ausgestiegen aus dem Zug, es war schon fuenf nach 07.00 Uhr, kam da schon dieser Typ der uns fragte wohin und womit. Nach unserer Antwort sagte er pressant:'Okay. You can go with this Bus, this is the Goverment Bus.' Die Zeit schien zu stimmen, jedoch nach der Busfahrt in Krabi angekommen, haben wir gemerkt, dass es sich nicht um den originalen Busterminal handelte. Wir haben spaeter herausgefunden, das wir mit 280.-- pro Person je 130.-- Bhat zu viel bezahlt haben. Dann haette uns der Schlepper fuer 50.-- weitere Bhat auch noch ins Stadtzentrum gefahren. Wir liefen aber 500 Meter um den richtigen Bus fuer 20.-- Bhat zu nehmen. Und so laeuft es immer und ueberall in Thailand. Man muss sich Zeit nehmen, sich informieren, gut beobachten, keinem etwas glauben und dann bezahlt man moeglicherweise immer noch zu viel ;) Morgen gehen wir dann auf die Insel Ko Lanta, um dort die naechsten Tage am Strand zu relaxen. 03-Jan-2010
Neu auch Tom und Eren in Bangkok!
Am 28. Dezember ging ich zum Suvarnabhumi Flughafen um Tom und Eren in Empfang zu nehmen. Die beiden waren eine Nacht in Dubai und hatten schon ein haufen Geld in ein Luxushotel investiert. In Bangkok gab es zuerst einmal einen gemuetlichen Abend mit Blick auf die Rama VIII Bruecke. Dann standen wir gestern diszipliniert um 6.00 Uhr auf und besuchten Chinatown. Am Abend gabs dann Ausgang in der Kao San Rd., mit Bangkok-Kenner Manfred aus Zuerich, links auf dem Foto. 30-Dec-2009
Unterwegs in Kanchanaburi
Kanchanaburi hat ein paar Stausee's, wo Strom produziert wird, unter anderem fuer Bangkok. Dafuer kommen viele Bangkoker auf Kanchanaburi um sich zu erholen. Ein Naherholungsgebiet, also. Wenn man in Thailand Natur sucht und wandern will, so ist Kanchanaburi wohl sehr geeignet dafuer. Fuer die Grossen und die Kleinen gibt es vieles zu sehen. Beispielsweise kann man Elefantencamps, Tigertempel oder Affencamps besuchen. Und auch Golfspieler gibt es hier eine Menge. Aber nun einmal zum heutigen Tag. Es ist ja Weihnachten, das Fest der Christen. Und ausgerechnet heute war ich mit dem unchristlichsten aller Menschen ueberhaupt unterwegs - mit einem Juden. Wir mieteten beide einen Roller und gingen zum Erawan Wasserfall, 65 km entfernt vom Guesthouse. Es war ein super Ausflug, aber durch das lange Roller-Fahren, waren wir am Abend auch sehr verspannt. Ich als Christ, machte dem Juden den Vorschalg nach unserem langen Ausflug eine Thaimassage zu besuchen. Der Jude fragte mich, ob das auch eine serioese Massage sei. Aber klar doch, ich bin doch Christ :) (Auf dem Foto ist die eine Stufe vom Erawan Wasserfall zu sehen, sieben Stufen sind es total.) 25-Dec-2009
Teddy Baer in Kanchanaburi
Ich habe mich gestern auf Kanchanaburi, westlich von Bangkok abgesetzt, um mich im Swimmingpool etwas von Krungthep zu erholen. Hier habe ich mir heute auch ein Fahrrad gemietet und bin zum River-Kwai gefahren, um die beruehmte Bruecke zu bestaunen. Diese wurde von den Japanern im 2. Weltkrieg erstellt. Mehr dazu findet man auf www.wikipedia.de. Was mir aber viel mehr freude bereitet hat hier in Kanchanaburi, nein Thomas, nicht die zahlreichen Bargirls, 'Der liegende Teddy-Baer', den ich zufaellig entdeckt habe. Ich musste nicht einmal Eintritt bezahlen :) 22-Dec-2009
Besondere Charaktere im Tewet-Bezirk von Bangkok
An der Sri Ayutthaya-Strasse gibt es ein paar besondere einheimische Charaktere: Da ist der 'Noodle-Soup Man' (siehe Foto), der immer um 19.00 Uhr mit seinem Truck erscheint und seine Nudel-Suppen verkauft. Es wir ihm nachgesagt, er kocht die Beste in ganz Bangkok. Sein Markenzeichen; Hawai-Hemd, Shorts und Schlarpen. Damit wirkt der Grauhaarige schon fast jugentlich. Man sieht ihm die Freude beim Kochen an. Vorne im Handschuhfach, seines Kochstandes auf vier Raedern, hat er eine Whiskey-Flasche versteckt, wo er sich auch mal einen Schluck goennt. // Ein weiters Highlight der Strasse ist 'der Bettler', ausgestattet mit einem Walkman und jensten LED-Laserpointer. Er leidet an einer Behinderung, wird jedoch von den Leute im Quartier sehr gut integriert. Verschiedenste Menschen geben ihm kleine Auftraege, wie den Abfall entsorgen oder eine Massage. Dann bezahlen sie ihn mit einer Muenze. Manchmal bettelt er auf den Knien fuer eine Zigarrette. Ob er raucht weiss man nicht. // Und da ist ja noch 'Sayud und Tiwa' die einen Coffee-Shop fuehren (Im Blog schon einmal erwaehnt). Thailands besten Kaffee und immer eine Menge Unterhaltung sind hier garantiert. Das Lokal ist zeitgleich auch eine Waescherei und ein Internet-Schuppen. Tiwa verdient sich nebenbei noch Geld mit Fotografien. Hier kann man gemuetlich entspannen und dem Wesen der Strasse zuschauen. // Als letztes moechte ich noch 'den Aphoteker' vorstellen. Ein alter Herr, der in seinem Laden schlaeft und Zeitung liest. Wenn man hineinkommt, geht es zwei Minuten und er steht hinter dem Theken. Verkaufen tut er Medizin aller Art. Im Sortiment hat er auch Fiebermesser, wobei keiner von diesen funktioniert. Und wenn man dann fragt, wo man sonst Fiebermesser findet, merkt man dann, dass ihm die Gesundheit seiner Kunden nicht sehr am Herzen liegt, denn dann sagt er einfach: "Keine Ahnung", und geht weiterschlafen. 19-Dec-2009
Mieten, nicht kaufen...
Gestern schaute ich mir den Dusit Palast mit dem Vimanmek Maison an (weltweit groesstes Teakholz-Gebaeude). Heute nahm ich dann das Boot den Chao Praya hinunter und stieg beim Pier Tha Chang aus, um dann unter der moerderischen Bangkok-Sonne, zum Wat Pra Kaeow (Grand Palace) zu laufen. Danach gings schweissgebadet weiter Richtung Wat Poo, um meine kleine Monumenten Sammlung zu erweitern. In der naehe von Wats (Tempeln) sind diese immer im Angebot. Ich habe uebrigens auch erfahren, das man diese kleinen Bildnissen von Moenchen oder Koenigen nicht kauft, sondern mietet, zurueckbringen muss man sie dennoch nicht. Und weiter erlickt habe ich, dass das Sammeln dieser kleinen Moenche, von den Thais 'Dschau Phra' genannt, im Land der laechelnden Sonne, ein Volkssport ist. In Uttaradit, beispielsweise, zeigte ich der Familie meine Sammlung, es ging fuenf Minuten und alle standen sie da, um mich versammelt, jeder mit seiner persoenlichen Sammlung; Und es wurde fleissig getauscht. Dabei habe ich auch Details ueber die jeweiligen Figuren erfahren. Die 'Dicke-Mann-Figur' ist gut fuer Reichtum und eine, die ich habe, mein Favorit, ist gut fuer viele Freundinen ;) Ich habe ja in Sukothai die Ramkanghaeng Statue gesucht. Ich hatte sie gefunden nur wollte ich den Preis von 100 Baat nicht bezahlen und dachte mir die findest du dann in Bangkok sowieso - falsch gedacht. Denn ganzen Tag habe ich verzweifelt danach gesucht, in ueber 20 Staenden nachgeschaut, nichts! Ein knallhartes Buisiness dieses 'Dschau Phra'. 16-Dec-2009
Ein gewoehnlicher Tagesablauf
Es gibt verschiedene Moeglichkeiten mit den Menschen hier zu Kommunizieren. In ThaPlaa habe ich oft in Thai gesprochen, denn Englisch sprechen hier nur die wenigsten. Dafuer kann fast jeder ein paar Guitaren-Griffe, vorallem die Jugend. Mit den aelteren Herren, kann man gut eine Partie Schach spielen; Aber wie so vieles, ist auch das Thai-Schach nicht indentisch mit dem Schach, dass ich aus der Schweiz kenne... Im Familienkreis wo ich mich drin bewegt habe, standen die Leute morgens um sechs Uhr auf, tranken einen Kaffee und jeder ging seinen Aufgaben nach. Das Haus und das Land rundherum geben viel zu tun. Kochen, putzen, waschen, Gartenarbeit, Reparaturen und Verbesserungen am Haus, usw. Dann, nach gut einer Stunde wird im Familienkreis, am Boden, etwas gegessen. Anders als bei uns, ist es ueblich, dass wenn man fertig gegessen hat, denn 'Tisch' verlaesst und nicht etwa wie bei uns wartet. Gegessen werden ueblicherweise dreimal im Tag unterschiedliche Gerichte, immer dabei ist Reis. Dabei wird feste Nahrung meist mit den Haenden und Suppe mit dem Loeffel gegessen. Nachdem Morgenessen, wurde dann entweder weiter gearbeitet oder wir fuhren in die 30 Minuten entfernte Stadt Uttardit. Einmal um das LAP-Top von Maew zur Reparatur zu bringen, oder um Nahrung, Medikamente oder sonstiges einzukaufen. Und dann um 16.00 Uhr gingen wir Am, den 10 jaehrigen Sohn von Maew abholen und fuhren zurueck nach ThaPlaa. Die Sonne ging unter und kurz nach den Huehnern, legten auch wir uns aufs Ohr um zu schlafen. Vor dem Schlafen schauten Poo Bun und die Kinder dann jeweils TV, irgendwelche Thai-Serien. (Das Foto zeigt Poo Bun, beim zubereiten von Kaaulaam, Klebreis mit Zucker und Kokusnuss, erhitzt in Bambus.) 15-Dec-2009
Vom laendlichen Familienleben, zurueck in die Einsamkeit der Grossstadt
Wenn man ThaPlaa mit Bangkok vergleicht ist es ungefaehr wie Tag und Nacht oder Himmel und Hoelle. Ich habe mich in Uttaradit verabschiedet und bin vor drei Stunden mit dem Nachtzug in Bangkok eingetroffen. Zum Abschied gingen Nueng, Om (Tomboy), Maew, Bruder Tschuai, Phii Phian und ich in Uttaradit in den Ausgang (Leute auf dem Foto). Zuerst gab es Livemusik, aktuelle Thai-Hits, anschliessend ging es weiter in die Diskothek. Nach viel Bier und Eis wechselten wir zum Whiskey. Auf der Buehne gabs Shows, und rundherum tanzten, sich die Leute die Beine wund; spezieller Unterschied zu Europa, die ausgeflippten Ladyboys, welche um Aufmerksamkeit ringten. Alles in allem eine gelungene Abschiedsparty fuer diese Lehrreiche Zeit in Uttaradit. Mein Blickfeld richtete ich hauptsaechlich auf die Familie mit der ich zusammenlebte. Mehr zu diesem Thema schreibe ich in einem naechsten Bericht, sonst wird es fuer Eren zu viel und er verfolgt meinen Blog nicht mehr weiter :) 13-Dec-2009
Zueruck in Uttaradit - ThaPlaa
Ich bin nun seit gut 1 1/3 Monaten unterwegs und habe CHF 1'700 gebraucht. Chiangmai hat unzaehlige Tempel und genausoviele Spitaeler. Tempel habe ich keinen besucht, Spitaeler zwei. Kurz und buendig, kann ich Chiangmai mit dem Wort Krise verknuepfen. Durch die Verletzung an meinen Fuessen, konnte ich kaum mehr gehen. Dazu hatte ich Bauchschmerzen. Der Arzt hat mir erzaehlt ich duerfe fuer drei Wochen kein scharfes Essen zum mir nehmen und keinen Schluck Alkohol trinken. Da kann ich ja auch noch mit dem Rauchen aufhoeren :) Mir geht es bereits besser. Ich befinde mich in Uttaradit, ThaPlaa, wo ich das Glueck hatte Leute zu finden, die sich um mich kuemmern, als gehoerte ich zur Familie. Sie kamen mich in Chiangmai besuchen und wollte mich nicht alleine zurueck lassen, also haben sie mich mitgenommen. Ich stehe im im Haus mit Maew, Poo Bun und den Kindern, Hunden und Katzen. Rund ums Haus nichts alls gruene Baeume, Palmen und Reisfeldern. Halt einfach ein Paradies... (Das Foto zeigt den See Din, 10 min von ThaPlaa entfernt) 29-Nov-2009
Ein abend ganz fuer mich...
Meine Thaiboxkarriere habe ich bereits unterbrechen muessen. Am 2. Tag gingen wir 14 Kilometer joggen, das war zuviel fuer meine Fuesse. Dafuer habe ich mich heute Abend einmal so richtig selber verwoehnt. In einem gemuetlichen, schoen ausgeleuchteten Garten, setzte ich mich an einen zweier Tisch - alleine :> Dort wurde ich von einem bezaubernden 18 jaehrigen Maedchen bedient. Sie trug ein knappes rosa T-Shirt, schwarze Hot-Pans und hatte lange schlanke Beine, Mmmh. Zum essen bestellte ich mir einen Teller Reis und Tom Yam Gung, das ist eine Shrimps-Suppe mit Pilzen, Tomaten und Lemon-Gras. Was am Schluss nun scharefer war, die Bedienung oder das Essen, kann ich nicht sagen, aber ich musste mich zwischen durch in den Arm beissen, sonst haette ich das wohl kaum ausgehalten. Nachtisch gab es nicht. 22-Nov-2009
Thaiboxen in Chiang Mai
Ich habe heute das Kawila Boxstadium aufgesucht und mich entschieden dort fuer min. 1 Woche zu trainieren. Denn diese Touris-Reisen zu Elefanten und sonst solche Ideen passen mir nicht. Also habe ich mir Thaiboxhosen und Bandagen gekauft und werde nun fuer 2500 Baat eine Woche trainieren gehen, eventuell eine zweite anhaengen. Diesen Blogeintrag schreibe ich uebrignes in einem Thai Internet und Games Lokal, wo sich gerade jetzt etwa ein dutzend kleine Moenche herumtreiben und statt zu beten und meditieren, oder was auch immer vor dem Computer sitzen und Gamen, ei ei ei, wenn das der Obermoench sieht... :> 17-Nov-2009
Keine Frage, nach dem Kacken, wasche ich mir die Haende...
Ich befinde mich seit gestern in Chiangmai. Dazwischen ist einiges passiert... In Sukhothai habe ich Bill und seine Thai-Frau (Phian) kennengelernt. Ich habe sie im Gesthouse angesprochen. Bill ist ein australischer Rentner und lebt schon seit 10 Jahren in Thailand, Uttaradit. Auf dem Weg nach Chiangmai besuchte ich die Beiden und habe in positivem Sinne die Zeit vergessen. Im idyllischen Uttaradit, hauste ich zwischen Huehnern, Hunden und Wasserbueffeln in gruener Umgebung. Tag fuer Tag lernte ich neue Menschen kennen. So kam es, das ich mit Maew und Nueng nach Buri Ram ihren Bruder besuchen ging. Von Uttaradit nach Buri Ram erwartete mich eine 10-stuendige Autofahrt. Der Bruder von Maew lebt in einer Wellblechhuette, sehr bescheiden. Eine Dusche gibt es dort nicht, man waescht sich im Freien (Bild). Da habe ich mich entschlossen, wenn ich schon esse und dusche wie die Thais, dann kann ich auch scheissen wie die Thais und mir den Hintern mit den Haenden abwischen... dann zoegert man auch nicht wenn es ums Haendewaschen geht. Nun gehe ich Chiangmai erforschen. 16-Nov-2009
Neues Hobby
Vorgestern bin ich ein bisschen durch die Gassen gestoebert. Ueberall gibt es diese Haendler welche die kleinen Statuen, kopien von den grossen die zum Teil in Bangkok und Rest-Thailand stehen, verkaufen. Ich habe nun begonnen diese zu sammeln. Hat echt Suchtpotential. Der Mann auf dem Pferd, Links auf dem Foto ist Koenig Rama V, der die Sklaverei in Thailand beendet hat. Das hat mir gestern ein Thai erzaehlt, der mich sah wie ich meine kleine Statuencollection, mittlerweile auch schon 6 Stueck, ausgepackt habe. Die Rama V Statue steht uebrigens im norden von Banglampoo - Bangkok. Diese habe ich bereits, live gesehen. Wow. Jetzt habe ich endlich ein Ziel, so wie Indiana Jones, auf der Suche nach dem heilige Gral. Nur das ich nun auf der Suche der Koenig Ramkhamhaeng-Statue bin... 07-Nov-2009
Ueber Phitsanlok nach Sukhothai
Ich habe Bangkok nun verlassen. Mit dem Zug gings nordwaerts nach Phitsanulok. Dort habe ich zweimal uebernachtet. Gestern hatte ich dort mit der Rezeptionistin und einem einheimischen Maurer, beide plusminus in meinem alter, einen leichteren Abschieds-Rausch. Viel braucht es nicht, ein paar Flaschen Chiang-Bier, drei Leute und eine Guitarre. Nun bin ich heute mit dem Bus auf Sukhothai gefahren. Sukhothai war das erste Koenigreich in Thailand, Historische Stadt, mit Ruinen und Templen, und was nirgends fehlt, natuerlich auch hier nicht, ein haufen Massage-Schuppen. 05-Nov-2009
Ruhige Gegend
Ich befinde mich immer noch in Bangkok. Im Taewet Gesthouse. In diesem ruhigen Quartier, habe ich ein Lokal gefunden, wo ich mich schon zur Stammkundschaft zaehle. Hier trinke ich jeweils Kaffee, gebe meine Waesche ab und surfe im Internet. Das Lokal gehoert einem Thai Ehepaar (siehe Foto), sehr offene, nette Menschen. Ich habe mir vor zwei Tagen auch eine Guitare gekauft und kann mich nun Mani Matter von Thailand nennen... jep 29-Oct-2009
Kaosan-Rd.
Ich bin seit einigen Tagen unterwegs, habe sie nicht gezaehlt. Ich hatte genug zu tun, die ganzen neuen Informationen zu beschaffen, Karten und so... In der Kaosan-Rd., im Banglumpuh gibt es Informationen in grosser Masse, aber Achtung, es ist nicht einfach an die richtigen Informationen zu gelangen. Da es viele Menschen gibt, die dir absichtlich Trash mit auf den Weg geben. Deshalb bin ich dort, heute weg in eine etwas ruhigere Gegegend noerdlich davon. Von einem abgefuckten Gesthouse fuer 150 Baat in ein richtig gutes fuer 250 Baat (CH 7.50). Fuer morgen plane ich eine Flussfahrt den Ciao Praya hinunter... 25-Oct-2009
Ein Anfang
Vorerst einmal emotionslos, so als würde ich den Schichtbericht schreiben. Mit Air-Berlin fliege ich, am Dienstag 20. Oktober, über Düsseldorf nach Bangkok. Was ich dort machen werde...?, eine gute Frage. 18-Oct-2009